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Mit Remanenz bezeichnet man die Flussdichte, die ohne äußeres Feld auftritt. Anders ausgedrückt ist Remanenz die verbleibende Magnetisierung (oder Flussdichte B) im Magnet, die bis zur Sättigung aufmagnetisiert wurde. Die Remanenz (Br) wird in Tesla (T) oder Millitesla (mT) angegeben und entspricht dem cgs-Maßsystem in Gauß (G).
Koerzitivfeldstärke (H) ist die benötigte Feldstärke in kA/m (oder Oersted Oe), die aufgewendet werden muss, um den Magneten vollständig zu entmagnetisieren (Flussdichte B = 0). Je höher der Wert, um so besser ist die Entmagnetisierungsbeständigkeit. Man unterscheidet bHc und jHc.
Energiedichte: Das Energieprodukt (B x H), auch BH-Produkt genannt, ist die gesamte im Magneten gespeicherte Feldenergie bzw der Gütewert des Magnets. Die Energiedichte ist die auf das Volumen des Magneten bezogene magnetische Energie. Je größer das Energieprodukt (BH-Produkt) ist, desto mehr Energie ist im Magnetwerkstoff enthalten.
Max. Einsatztemperatur ist nur ein ungefährer Wert, da eine Abhängigkeit zur Dimensionierung des Magneten besteht. Ab diesem Wert bzw. dieser Temperatur verschwindet die Dauermagneteigenschaften irreversibel.
Die Permeabilität (auch magnetische Leitfähigkeit) bestimmt die Durchlässigkeit von Materie für magnetische Felder. Bei fast allen Magnetwerkstoffen ist die Permeabilität nur wenig größer als bei Luft, während diese bei Eisen ein Tausendfaches und mehr beträgt.
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